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Vorwort (p. xi) |
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Quellen- und Literaturverzeichnis (p. xii) |
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A. Ungedruckte Quellen (p. xii) |
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I. Staatliche Archive (p. xii) |
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II. Gerichtsarchive (p. xiii) |
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III. Kirchliche Archive (p. xiii) |
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IV. Sammlungen (p. xiv) |
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B. Systematisch benutzte zeitgenössische Zeitungen und Zeitschriften (p. xv) |
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C. Gedruckte Quellen und Literatur (p. xvi) |
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Abkürzungen (p. xxiv) |
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Einleitung (p. 1) |
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I. Ermittlungen und Hauptverhandlungen 1935/37 |
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1. Die Prozesse gegen Laienbrüder (p. 4) |
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Anlässe und Beginn der Ermittlungen (p. 4) |
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Anzeige gegen Waldbreitbacher Brüder bei der Koblenzer Staatsanwaltschaft im April 1935 (4) - Entsendung eines Sonderkommandos durch das Berliner Staatspolizeiamt im November 1935 (4) |
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Die Ermittlungen von Sonderkommando und Staatsanwaltschaft bis zur Einrichtung einer Koblenzer Sonderstaatsanwaltschaft (p. 7) |
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Divergenzen zwischen Gestapo und Staatsanwaltschaft in Koblenz (7) - Eingreifen der Zentralstaatsanwaltschaft beim Reichsjustizministerium (9) - Einrichtung der Koblenzer Sonderstaatsanwaltschaft im Dezember 1935 (10) |
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Ziele und Methoden des Sonderkommandos (p. 11) |
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Potentielle Kompetenz der Gestapo für die Verfolgung homosexueller Delikte (11). Politisch-propagandistisches Interesse als Hauptmotiv für die Entsendung des Sonderkommandos (11)-Extension und Intensität der Nachforschungen des Kommandos (13). Unterstützung durch örtliche Gestapo und den Sicherheitsdienst des Reichsführers SS (16) - Die praktische Arbeit des Kommandos: Verhör- und Protokolliermethoden, Schutzhaft (17) |
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Motive für die Einrichtung der Sonderstaatsanwaltschaft (p. 21) |
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Charakterisierung des Leiters der Sonderstaatsanwaltschaft, Hattingen, und des Reichsjustizministers Gürtner (21) - Gürtners Einspruch gegen eine Politisierung der Prozesse und Desavouierung des Ministers durch Hitler: die Windhausen-Episode im Juni 1937 (23) - Die Sonderstaatsanwaltschaft als Versuch, die ordentliche Justiz vor Gestapo und Partei zu schützen (25) |
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Die Zusammenarbeit von Sonderkommando und Sonderstaatsanwaltschaft (p. 26) |
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Labiler Ausgleich zwischen Kommando und Staatsanwaltschaft seit Februar 1936 (26) - Versuch einer Beschränkung der Gestapo-Arbeit auf Anfangsuntersuchungen (27) - Fragliche Vorwürfe gegen die Sonderstaatsanwaltschaft: Nichteinhalten von Regelfristen der Strafprozeßordnung (29); grundsätzliche Übernahme der Schutzhäftlinge in Untersuchungshaft (29); Vermeiden offener Kritik an dem Sonderkommando (32) - Bilanz (33) |
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Verlauf und Probleme der Hauptverhandlungen (p. 34) |
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Die befaßten Gerichte - Chronologie der Hauptverhandlungen (34) - Charakterisierung der Vorsitzenden der Bonner und Koblenzer Hauptverhandlungen (36) - Öffentlichkeit der Verhandlungen aufgrund einer Initiative des Propagandaministers (37) - Vorbehalte der Vorsitzenden gegen Rundfunkaufnahmen der Verhandlungen (38) - Die Urteile: zumeist eindeutiger Tatbestand; in dubio pro reo; Probleme des § 174,1-3; Berücksichtigung unverschuldeter Haftmonate; tendenzfreie Urteilsbegründungen (39) - Verhalten der Anklagevertreter (44) - Die Verteidigung (47) |
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Umfang und Ursachen der Vergehen (p. 48) |
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Zahl der Ermittlungsvorgänge, Verurteilungen, Freisprüche, Einstellungen und unerledigten Verfahren 1936/37 (48) - Ursachen der Kumulation homosexueller Delikte in manchen Brüdergenossenschaften, gezeigt am Beispiel der Waldbreitbacher Kongregation (50); Möglichkeiten und Verhalten der bischöflichen Behörde (52) |
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2. Die Prozesse gegen Welt- und Ordensgeistliche (p. 53) |
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Zahl der Verurteilungen, Freisprüche, Einstellungen und unerledigten Verfahren 1936/37 (53) - Prinzipien und Methoden der Ermittlungen durch örtliche Gestapo, Koblenzer Sonderkommando und örtliche Staatsanwaltschaften (54) - Unterschiedliches Auftreten lokaler Anklagevertreter vor Gericht (58) - Zu den Urteilen der lokalen Gerichte (58) |
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3. Justiz zwischen Recht und Propaganda (p. 59) |
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Zusammenfassung: Bedrohung und Verhalten der mit den Sittlichkeitsprozessen befaßten Justizorgane (59) - Das Dilemma des Reichsjustizministeriums im totalitären System: Schutz des überkommenen Rechtes durch politische Unterordnung und Verstrickung in Konzessionen (60) |
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II. Die Sittlichkeitsprozesses als PRoblem nationalsozialistischer Herrschaftstechnik |
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1. Die Prozesse im Rahmen des Kirchenkampfes 1936/37 (p. 62) |
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Prinzipien nationalsozialistischer Herrschaftstechnik (62) - Zur kirchenpolitischen Lage vor Prozeßbeginn (63) - Erste Prozeßwelle: Mai bis Juli 1936 und erste Sistierung der Prozesse (65) - Kirchenpolitischer Schwebezustand um die Jahreswende 1936/37 (69) - Zweite Prozeßwelle: April bis Juli 1937 und erneute Sistierung (73) |
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2. Die Prozesse als Hauptwaffe des Kirchenkampfes 1936/37 (p. 78) |
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Die Methoden der propagandistischen Auswertung (p. 78) |
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Die Auswertung in der Presse: Zur Pressepolitik des Dritten, Reiches (78) - Einfluß des Propagandaministeriums auf die Prozeßberichte: präventive Lenkung durch Nachrichtenmonopol (80); imperative Lenkung durch Auflageberichte (82) und »Sprachregelungen« (85) - Wachsende Schärfe der Lenkung 1936/37 (90) - Die Prozeßberichte der deutschen Presse: Verschweigen der Sittlichkeitsprozesse gegen nichtkirchliche Personen (91); Prozeßberichte gleichgeschalteter katholischer und bürgerlicher Blätter (92); die Prozeßberichte und -kommentare der Parteipresse, gezeigt am Beispiel des »Völkischen Beobachters« (96) - Zur publizistisch erzeugten Atmosphäre (107) - Die Auswertung in weiteren Publikationsmedien: Rundfunk (108) - Broschüren und Bücher (108) - Flugblätter (110) - Kampfreden von Parteirednern (111) - Gesteuerte Mundpropaganda (111) - Die Rede des Propagandaministers Goebbels vom 28. Mai 1937 in der Berliner Deutschlandhalle und zu ihrer in - wie ausländischen Resonanz (112) |
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Die Unterdrückung kirchlicher Abwehr (p. 120) |
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Einengung des Wirkraums bischöflicher Hirtenbriefe (121) - Repressalien gegen Kirchenzeitungen (122) - Verbot kirchlicher Broschüren (122) - Repressalien gegen Prediger (123) - Der »Fall Schülle«, ein Musterfall nationalsozialistischer Propagandatechnik (125) |
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Die Ziele des Propagandafeldzuges (p. 132) |
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Nationalsozialistischer Totalitäts- und kirchlicher Unabhängigkeitsanspruch (132) - Bruch des innerkirchlichen Vertrauensverhältnisses als Hauptziel der Propaganda (136) - Diskreditierung des innerweltlichen Wirkungsanspruchs der Kirche (137) - Diskriminierung der kirchlichen Jugenderziehung (139) - Gegenschlag zur Enzyklika »Mit brennender Sorge« vom 14. März 1937 (142)- Bekämpfung des katholischen Ordenswesens (144) |
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III. Die Reaktion der Kirche |
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1. Kirchliche Proteste bei der Reichsregierung (p. 147) |
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Vatikanische Proteste (p. 147) |
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Bischöfliche Eingaben (p. 152) |
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2. Die Kirchliche Abwehr der Propaganda in der Öffentlichkeit (p. 157) |
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Hirtenbriefe (p. 158) |
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Erste bischöfliche Stellungnahmen im Juni 1936 (158) - Gemeinsamer Prozeßhirtenbrief des deutschen Episkopates im August 1936 (160) - Päpstliche Stellungnahme in der Enzyklika »Mit brennender Sorge« vom 14. März 1937 (162) - Vorschlag Preysings und Galens: Gemeinsamer Hirtenbrief nach Goebbels' Deutschlandhalle-Rede (164) - Fülle von Einzelkundgebungen im Mai und Juni 1937 (166) |
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Predigten (p. 173) |
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IV. Auswirkungen der Prozesspropaganda auf die katholishce Bevölkerung |
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Quellenlage und Methode (184) - Statistische Anhaltspunkte: Kirchenaustritte, Kommunionsempfang, Kirchenbesuch 1936/37 (185) - Die Resonanz in Oberbayern und in Ober- und Mittelfranken nach staatlichen Lageberichten (191) - Testfälle: Bamberger Jubiläum (Mai 1937); Aachener Heiligtumsfahrt (Juli 1937) (204) - Zeitgenössische und spätere Urteile über die Effizienz des Propagandafeldzuges (208) - Ursachen des negativen Ergebnisses (211) |
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Zusammenfassung (p. 217) |
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Personenregister (p. 221) |